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Geld

Taschengeld/Einkommen:
Der Umgang mit Geld soll gelernt sein. Daher ist es sinnvoll, bereits Volksschüler/innen ein entsprechendes Taschengeld zur Verfügung zu stellen.

Ab 14 Jahren kannst du mit deinem Taschengeld und Einkommen einkaufen und mit „Sachen, die dir zur freien Verfügung überlassen worden sind“, tun, was du willst, soweit dadurch nicht die Befriedigung deiner Lebensbedürfnisse gefährdet wird. Das ist z.B. der Fall, wenn du bereits ein eigenes Einkommen hast und die durch eine Anschaffung entstehenden Folgekosten nur bezahlen kannst, wenn du an „lebensnotwendigen Kosten“ (Miete, Essen, Ausbildung) sparst, oder wenn du dafür deine gesamten Ersparnisse aufwenden musst

Konto:
Ab deinem 14. Geburtstag, also mit Erreichen der Mündigkeit, kannst du ein Girokonto (= Gehaltskonto) eröffnen. Viele Institute bieten ein spezielles Jugendkonto an, für das keine Kontoführungsgebühr zu bezahlen ist. Achte darauf, dass ein Kontoüberzug eine teure Form des Geldausborgens ist, da die Überziehungszinsen meist erheblich sind.
Angebote von Banken zu vergleichen lohnt sich.

Lehrlingsgehalt:
Über deinen Lehrlingsgehalt kannst du frei verfügen. Deine Eltern können aber verlangen, dass du kleinere Anschaffungen (z.B. neue Jeans) von deinem Lehrlingsgehalt bezahlst. Dein Lehrlingsgehalt wird, abzüglich derjenigen Kosten, die für die Berufsausbildung aufzubringen sind (Arbeitskleidung, Material …), als eigenes Einkommen gerechnet und mindert damit die Unterhaltspflicht der Eltern.

Deine Eltern sind dir gegenüber nicht mehr unterhaltspflichtig, wenn du selbsterhaltungsfähig bist. Die Selbsterhaltungsfähigkeit ist erst dann gegeben, wenn du eine Ausbildung beendet hast, die dir ein Einkommen ermöglicht, das über der Mindestpension (Ausgleichszulagenrichtsatz) laut ASVG liegt.

Kredit:
Wenn du über 14 bist und ein eigenes Einkommen beziehst, kannst du grundsätzlich auch einen Kredit aufnehmen. Allerdings muss die Höhe in einem angemessenen Verhältnis zu deinem Einkommen stehen und die vereinbarten Rückzahlungsraten dürfen deinen Lebensunterhalt nicht gefährden. Bei größeren Beträgen muss dein gesetzlicher Vertreter zustimmen.

Eine Bankomatkarte bekommst du unter bestimmten Bedingungen:

Wenn du regelmäßige Einkünfte beziehst und mindestens 17 Jahre alt bist, kannst du dir diese Karten für den Bargeldbezug ausstellen lassen. Ansonsten brauchst du dazu die Zustimmung deines gesetzlichen Vertreters. Der Geldbezug ist mit wöchentlich 400,- Euro begrenzt.


www.schulden.at
www.schuldnerberatung.at
www.klartext.at

Unterhalt / Schulden / Geschäftsfähigkeit / Geld

Klartext – Vorbeugung
Schuldnerhilfe OÖ.; Verein für prophylaktische Sozialarbeit
Schuldnerhilfe Rohrbach
Verein Schuldnerberatung OÖ.

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